Gottesdienste

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Gottesdienste Mai und Juni 2020



Gottesdienste in unserer Kirche am Samstag und Sonntag, dem 16. und dem 17. Mai, dem Herrntag der Samariterin:

  • Samstag, 16. Mai, 18:00 h Vesper
  • Sonntag, 17. Mai, 10:30 h Göttliche Liturgie

An beiden Gottesdiensten können nur bis zu 15 Gläubige teilnehmen,

und das auch nur, wenn sie sich angemeldet haben.

Während der Gottesdienste müssen Masken getragen werden.

Für die Göttliche Liturgie am Sonntag gilt

(gemäß dem Erlass unseres Metropoliten Augoustinos vom 13. Mai):

Sie darf die Dauer von maximal einer Stunde nicht überschreiten.

Die Gläubigen können nicht kommunizieren.

 
18. März 2020

Liebe Brüder und Schwestern,

leider hat mich meine Intuition am letzten Sonntag nicht getäuscht: Die Göttliche Liturgie am Herrntag des hl. Gregorios Palamas war der vorläufig letzte gemeinsame Gottesdienst unserer gottgeliebten Gemeinde. Der Corona-Virus breitet sich mit großer Geschwindigkeit aus und kann nur durch eine einschneidende und wirksame Unterbrechung der normalen physischen Kontakte unter uns aufgehalten werden. Unversehens befinden wir uns mitten in Europa in akuter Gefahr durch eine Bedrohung, mit der wir alle nicht gerechnet haben.

Aber die Kirche bewahrt in ihren Gebeten die Erinnerung an die Gefahren, die durch die Sünde der Stammeltern zur Bedrohung unseres Daseins geworden sind und das Paradies der Wonne zu einem Ort der Entblößung, der Unsicherheit, des Vergehens und des Todes gemacht haben. So heißt es in einer der Fürbitten der Litia:

„Wir beten auch, dass diese heilige Kirche, jede Stadt und alles Land bewahrt bleiben vor Seuche, Hunger, Erdbeben, Überschwemmung, Feuer, Schwert, Invasion und Bürgerkrieg – auf dass unser guter und menschenliebender Gott uns Gnade, Gunst und Versöhnung schenke, allen gegen uns gerichteten Zorn abwende, uns vor der uns drohenden gerechten Strafe errette und sich unser erbarme.“

Die gegenwärtige Bedrängnis erinnert uns daran, wie verwundbar wir sind und wie sehr wir der Gnade und der Barmherzigkeit Gottes bedürfen. Wenn wir das erkennen, still und demütig werden, uns bekehren und Gott für uns, füreinander und für die ganze Welt bitten, werden wir, was auch immer geschehen mag, diese Zeit der Angst, der Bedrängnis, des Verzichts und der durch die Umstände erzwungenen Zurückgezogenheit trotz aller Nachteile mit großem Gewinn durchleben. Wenn wir diese Prüfung als eine Gabe Gottes verstehen, können wir sogar ohne die gewohnten und uns so teueren Gottesdienste in dieser Zeit vor dem Pas’cha großen Trost empfangen und geistig und geistlich wachsen. Jeder von uns sollte sich daheim, so viel er kann, den Gebeten, den Lesungen und den Metanien (Ephrämgebet) widmen. Ich werde versuchen, mittels unserer Homepage und dieser Facebook-Site in dem mir möglichen Maß dazu beizutragen.

                                       


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Gottesdienste Mai und Juni 2020

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